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Unsere Packliste für eine Weltreise mit Baby

Unsere Packliste für eine Weltreise mit Baby

Wir werden oft gefragt, was wir denn so auf Reisen mit kleinem Kind mitgenommen haben.

Hier ist unsere Packliste für eine Weltreise mit Baby. 7 Monate, in alle Klimazonen. Von Kapstadt nach Borneo, weiter nach Australien bis nach Neuseeland. Also von warm bis kalt ist alles dabei. Was gar nicht so einfach ist, da wirklich richtig zu packen…

 

Wir reisen mit:

2 Backpacks*

3 Handgepäckstücken (mit Kind hast Du 1 zusätzliches Handgepäck)

+ 1 zusätzlichen Tagesrucksack* (dieser wird bei Flugreisen leer an einen der Backpacks umgeschnallt und somit beim Check-In am Flughafen mit aufgegeben. Mit diesem Rucksack können wir unsere langen Touren unternehmen. Das Gewicht sitzt auf den Hüften statt auf den Schultern, der Rücken ist nicht pitschnass geschwitzt und er ist einfach super komfortabel)

  1. Handgepäck: Buggy*
  2. Handgepäck: Maxi-Cosi
  3. Handgepäck: großer Herschel-Rucksack* (extra ein sehr großer Rucksack, da wir mit Kind natürlich ins Flugzeug auch viel Kram mitnehmen müssen und dieser Rucksack auch super als Strandtasche geeignet ist)

 

So, dann kommen wir jetzt also auch schon zum Inhalt.

Fangen wir mal bei Stefan hat, das geht am einfachsten:

 

Packliste Stefan

 

5 Muscle-Shirts

4 T-Shirts

3 kurze Sport-Hosen

1 kurze Jeans-Hose

1 lange Jeans (Flug)

1 lange Jogginghose

1 3-in-1 Jacke (so hat er in warmen Ländern eine Regenjacke, an kühlen Tagen eine Fleecejacke und zusammen eine Winterjacke)

1 Sweat-Jacke

1 Pulli

1 Baumwollhemd (Super praktisch! Sonnenschutz bei Ausflügen, getarnt auf Safaris, Moskitoschutz in den Tropen, perfekt für die Farm-Arbeit in Australien, usw.)

1 UV-Surfshirt

6 Paar Socken

6 Boxershorts

1 Badehose

1 Cap

1 Wintermütze

1 Paar FlipFlops

1 Paar Joggingschuhe

1 Paar Membran-Socken (Kooperation?!) (für kalte, regnerische Tagen werden sie einfach in den Joggingschuhen getragen und die Füße bleiben trocken und warm)

 

> Super gepackt! Okay, es könnte eine Sport-Hose könnte weniger sein, aber dafür hat sich das Baumwollhemd, das wir ganz zum Schluss doch noch irgendwie in den Backpack gequetscht haben, unvorstellbar rentiert!

 

Blogbeitrag Reise

 

Bei mir wird es jetzt schon etwas komplizierter, obwohl ich wirklich zum ersten Mal in meinem Leben versucht habe minimalistisch zu packen!

 

Packliste Stefanie

 

2 Sommerkleidchen

3 T-shirts

5 Tops

2 Stilltops

2 kurze Jeans-Hosen

1 kurze Sporthose

1 lange Jeans

3 lange Leggings

10 Unterhosen

7 Paar Socken

1 langarm Schlafoberteil

1 (Still-)BH

3 (Still-)Sport-BHs

1 Sport-BH

2 Bikinis

1 UV-Surfshirt

1 3-in-1 Jacke (so habe ich in warmen Ländern eine Regenjacke, an kühlen Tagen eine Fleecejacke und zusammen ein Winterjacke)

1 Stirnband

1 All-in-One-Schlauch-Schal (muss auf jede Reise mit!)

2 Bücher

1 Paar Wildling-Schuhe

1 Paar Membran-Socken (für kalte, regnerische Tagen werden sie einfach in den Joggingschuhen getragen und die Füße bleiben trocken und warm)

1 Paar Birkenstock

1 Paar FlipFlops

1 Sarong (praktisch in warmen Ländern, als Rock, Kleid, Sonnenschutz, Schultern bedecken usw.)

 

Ich bin wirklich super zufrieden mit allem was ich dabei habe. Was ich in den Tropen festgestellt habe, dass mir eine weite Hose aus dünnem Stoff gefehlt hat – so eine typische Bali-Hose eben😉) Als Moskitoschutz waren meine engen Leggings meist einfach zu warm. Ich habe aber auf einem Markt in Borneo dann 2 Hosen zum Preis von 1 bekommen, also sind jetzt noch 2 ganz dünne Hosen mehr im Gepäck dabei)

 

Blogbeitrag Reise

 

Finn hat eindeutig am meisten dabei! (Zu Beginn der Reise war er 10 Monate alt)

 

Packliste Finn

 

5 kurzarm Bodies

3 langarm Bodies

2 Unterhemden

1 langharm Leinenhemd

4 T-shirts

3 kurze Hosen

3 lange Hosen

2 Pullover

1 Sweat-Jacke

1 Fleece-Jacke

1 Softshell-jacke (ergibt zusammen mit der Fleece-Jacke dann eine Winterjacke)

6 Paar Krabbelsocken/-schuhe

1 Strumpfhose

1 Paar Babylegs

1 Wollwalk-Overall (absolute Empfehlung! Praktisch im Flugzeug und kann super auch im Tragetuch getragen werden, weil er so dünn ist)

1 Softshelljacke

1 faltbare Regenjacke

1 Matschhose

1 Mütze

1 All-in-One-Schlauch-Schal

1 Schwimmwindel (wiederverwendbar)

3 UV-Shirts langarm

1 Sonnenhut

1 Packung Wegwerfwindeln (kann man aber auch mittlerweile in fast jedem Land neu besorgen)

2 Stoffwindeln

8 Stoffwindeleinlagen

1 Packung Windelvlies

6 Trainerhöschen*

1 Wetbag für nasse Windeln unterwegs

1 Reisetöpfchen*

5 Spucktücher/Moltontücher

1 Mückennetz Buggy*

1 Trage

1 Tragetuch (didymos)

1 Babytischsitz*

1 Lätzchen

1 Trinkflasche

ein paar Spielsachen

 

Die einzige Änderung, die wir bei Finns Packliste machen würden: lieber 1-2 langarm Bodies mehr, dafür weniger Tshirts und kurzarm Bodies.

Wenn es so warm für ein T-shirt ist, rennen die Kids doch eh meistens oben ohne rum 😉 )

Als Moskitoschutz für die warmen Gegenden würden wir noch eine Musselin-Hose (also auch wieder was aus dünnem Stoff) einpacken.

 

Blogbeitrag Reise

 

Ja, unsere 2 Kulturbeutel sind auch ordentlich voll geworden:

 

Kulturbeutel

 

Zahnbürsten

Zahnpasta

Brillen

Kontaktlinsenmittel und -behälter

Ersatzkontaklinsen

Sonnencreme

Haarseife (Für die Reise sind wir jetzt extra auf Haarseife gewechselt. Braucht viel weniger Platz,hält länger und ist biologisch abbaubar, d.h. wir können immer und überall duschen)

Zahnseide/Zwischenraumbürstchen

Waschseife + Gallseife

Rasierer (+ Rasierklingen)

Nagelschere

kleines Nähset

1 Rolle Ersatz-Klopapier (man kann ja nie wissen)

Haarbürste

Kokosöl (für ALLES! natürlicher Sonnenschutz, After-Sun, Gesichtscreme, Kochöl, etc.)

 

Reiseapotheke

 

Die Reiseapotheke haben wir komplett mit Finns Kinderarzt durchgesprochen. Wir haben von allem etwas dabei. Wir denken das ist etwas, was jeder individuell entscheiden muss, je nach Vorerkrankungen, zu bereisende Länder, etc.

Hier ein Auszug der wichtigsten Dinge unserer Reiseapotheke:

Babynasentropfen bei Schnupfen für die Flugreise

Homöopathische Globuli-Hausapotheke

große Wundpflaster

Tape

Fieberthermometer

Desinfektionsmittel für Wunden

Wund- und Heilsalbe für Verletzungen

Schmerzsalbe

Insektenstichsalbe

Fieber- und Schmerzmittel

Zäpfchen bei Magen-/Darminfektionen oder Übelkeit

Zäpfchen bei Verstopfung

Zeckenpinzette

 

Allgemeinnützliches

 

Das sind so die allgemeinen, aber sehr praktischen und wichtigen Dinge, die wir mitgenommen haben:

Packsystem* (unser absoluter Insider-Tipp, um auf Reisen ein bisschen Ordnung zu halten und im Chaos nicht durchzudrehen!)

Regenhülle* für alle Rucksäcke

1 Reisekopfkissen*

wasserdichter Dokumentenbeutel*

1 Strandhandtuch

1 Finn Handtuch

4 große Reisehandtücher + 1 kleines Handabtrockenhandtuch

kleine Snacks für den ersten Tag

3 Stoffbeutel (z.B. als Wäschesack, Einkaufstüte, für dreckige Schuhe, etc.)

Nachtlicht

Reisetauchsieder*

Wasserfilter*

2 Edelstahl-Flaschen*

Brotbox (für Ausflüge oder kleine Snacks für´s Kind optimal)

Schreibblock und Stifte

 

Blogbeitrag Reise

 

Reisegeldbeutel* (für´s erste ausländische Geld Euros mitnehmen und am Flughafen wechseln (100€)

danach ausländisches Geld direkt an ATMs in den Städten abheben)

Bauchtasche ( Ja, man sieht nach einem typischen Touri aus, trotzdem richtig praktisch mit Kind am Flughafen, um die Dokumente immer schnell griffbereit zu haben)

Dokumente:

  • 3 Reisepässe
  • 3 Personalausweise
  • 2 Führerscheine
  • 2 internationale Führerscheine
  • 1 Geburtsurkunde Finn
  • 1 Eheurkunde
  • 3 Impfpässe
  • Kreditkarten
  • Kopie Geburtsurkunde Finn

(Wir haben alle wichtigen Dokumente zudem eingescannt und gewährleistet, von überall Zugriff darauf zu haben)

 

Unsere Technik hat Stefan zusammengepackt:

 

Technik

 

Powerbank*

Kamera* + Ladegerät

Gorilla-Stativ* für Kamera/Smartphone

externe Festplatte

Handy-Kopfhörer

3 Handys

2 Handy-Ladegeräte

Laptop + Ladegerät + Maus

Babyfon, Station + Ladegeräte

 

Wir haben auch eine Camping-Tasche gepackt, weil wir in Australien und Neuseeland mit dem Camper längere Zeit reisen werden:

 

Camping

 

Küchenhandtuch und Putzlappen

Taschenmesser

Feuerzeug

Essgeschirr Aluminium

Gemüseschäler

Karabiner, Kabelbinder + dickere Schnur (Allzweck-Mittel)

Wäscheseil*

Wäscheklammern (auch wieder ein Allzweck-Mittel 🙂 )

 

Blogbeitrag Reise

 

So, das war´s! 🙂

 

Wir sind absolut zufrieden wie wir gepackt haben – und sogar auch ein klein wenig stolz. Es würde bestimmt noch minimalistischer gehen, aber wir hatten so gut wie alles schon mal in Gebrauch

Wir freuen uns, wenn es der ein oder anderen Familie auch weiterhilft, denn auch wir haben uns durch Packlisten durchgearbeitet und schon wertvolle Tipps erhalten.

Immerhin steckt alles, was man für eine Zeit lang besitzt, gerade mal in 2 Rucksäcken…

(Unser Kind ist einfach kein klassisches Buggy-Kind und hält es dort nicht lange aus. Er möchte viel getragen werden, deshalb sind wir unglaublich froh, zusätzlich die Trage und das Tragetuch mitgenommen zu haben.)

 

 

 

 

 

* Stefanie Bauer ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann. Es entstehen dadurch keine zusätzliche Kosten für den Käufer des Produktes.

Von zwei Fehlgeburten zur Hausgeburt

Von zwei Fehlgeburten zur Hausgeburt

Da sitze ich also in Südafrika am Laptop, schaue Mann und Kind beim Sandburgenbauen zu und schreibe meinen ersten Gastbeitrag* (vielen lieben Dank an Mamahoch2). Mein Sohn feiert in 3 Wochen auf Borneo seinen ersten Geburtstag!

Und ich denke an die vergangene Zeit zurück, an all das, was uns hierhin geführt hat…

 

Ich bin Stefanie von mamakompass.de und habe im November 2017 unseren Sohn zu Hause im Badezimmer auf die Welt gebracht. Das bedeutet also für mich, seit fast 365 Tagen denke ich jeden einzelnen Tag an dieses wunderschöne Erlebnis zurück. Es begleitet mich. Es hat mich zu mir finden lassen und bestärkt mich in so vielen Lebenssituationen.

Aber natürlich sind wir nicht einfach so aus heiterem Himmel auf die Idee gekommen unser Kind zu Hause auf die Welt zu bringen. Es war ein steiniger Weg, so viel kann ich schon mal vorwegnehmen.

 

Blogbeitrag Schwangerschaft

 

Angefangen hat alles damit, dass mein Mann und ich eine Familie gründen wollten. Recht unspektakulär. Er 24, ich 25, freuten uns darauf, bald ein Baby zu haben.

Im Sommer 2016 war es dann soweit. Ich war schwanger. Und schon nach wenigen Wochen durfte ich mich mit meinem „neuen Kumpel“, dem Bauchgefühl, vertraut machen. Ich hatte noch keine ärztliche Bestätigung. Aber ich wusste genau, dass etwas nicht stimmt. Wenige Tage später hatte ich einen natürlichen Abgang. Fehlgeburt Nummer 1.

Ich wurde direkt im darauffolgenden Monat wieder schwanger. Diesmal sollte alles anders werden. Unser Baby war auf dem Weg. Das stand für mich fest! „Ein zweites Mal kann mir so etwas nicht passieren“. Um nicht enttäuscht zu werden, ging ich erst Ende des ersten Trimesters zum Frauenarzt. Voller Vorfreude und mit dem Satz „Mal schauen, vielleicht sind es ja auch zwei“ bin ich also zum langersehnten Ultraschall. Ich wollte das Herz schlagen hören und vielleicht bekäme ich sogar schon den Mutterpass mit. Das wäre die Krönung! Ich schob meine Gefühle komplett beiseite. Ich wollte dieses Kind. Also lag ich da, folgte den Blicken des Vertretungsarztes und hörte nur „Das Baby lebt nicht. Kein Herzschlag mehr. In welches Krankenhaus wollen Sie zur Ausschabung?“.

Ich bin einfach aufgestanden und gegangen. Raus, in die Arme meines Mannes. Ich war leer. Innerlich tot. Und das für eine sehr lange Zeit. Der Arzt im Krankenhaus stellte fest „Ach, das waren ja zwei Embryos. Ein Zwilling“ – Wusste ich es doch.

Ich wurde ausgeschabt. Mit dem Wissen von heute, hätte ich noch gewartet. Ich war noch nicht so weit, meine Kinder im Bauch herzugeben. Die OP gab mir den Rest. Ich war am Ende.

 

Blogbeitrag Schwangerschaft

 

Unser gesamtes Leben können wir schier planen, nur das große Wunder nicht. Doch genau das haben wir im Laufe der Zeit vergessen. Die Entstehung eines Babys ist und bleibt ein Wunder! Ich hatte keine Ahnung von Fehlgeburten, denn es war nie ein Thema in meinem Umfeld. Warum auch? Darüber spricht man lieber nicht.

Ein halbes Jahr hatte es gedauert, bis sich mein Körper und mein Herz wieder erholt hatten. Dann wurde ich ein drittes Mal schwanger. „Ein Junge“ – schoss es mir beim Anblick des positiven Schwangerschaftstests in den Kopf. „Ein Mädchen“ – sagte mein Mann.

Ich öffnete mich einer 6fach-Mama und erzählte ihr von meiner Vorgeschichte. Sie hatte selbst schon fünf Fehlgeburten durchlebt. Sie wusste wohl was ich in dieser Situation brauchte und leitete mich direkt an eine Hebamme für emotionale Hilfe weiter. Schon in der 7. Schwangerschaftswoche saß ich also bei Anne. Diese Hebamme war ein Segen für mich. Wir hörten gemeinsam die Herztöne ab und weil es mir so gut ging und ich so unendlich glücklich war, plauderten wir bei einem der Termine einfach ein bisschen. Sie fragte mich wie ich mal gebären möchte. „Ganz einfach und natürlich. So wie meine Mama mich halt auch bekommen hat.“

 

Geburtshauspläne

Sie gab mir einen Flyer vom Geburtshaus mit, von dem ich noch nie etwas zuvor gehört hatte. Ich war begeistert. „Da will ich hin!“

In der 11. Schwangerschaftswoche saßen mein Mann und ich also beim Infoabend und wir meldeten uns direkt im Anschluss für eine Geburt im Geburtshaus an. Alles fühlte sich gut an. Alles war stimmig und alles nahm seinen Lauf. Der Babybauch wuchs, die ersten Tritte wurden spürbar und wir entschieden uns, uns überraschen zu lassen, ob es denn nun ein Mädchen oder ein Junge würde.

Von einem Vorsorgetermin beim Frauenarzt ging ich immer mit einem mulmigen Gefühl nach Hause und obwohl alles bestens war, war ich doch immer irgendwie verunsichert. Aus dem Geburtshaus kam ich immer mit einem Luftsprung! Alle Hebammen waren unbeschreiblich nett und gaben mir immer ein so wundervolles Gefühl mit. Also hörte ich mal wieder auf mein Bauchgefühl. Ich sagte alle weiteren Vorsorgetermine beim Frauenarzt ab und war ab da an nur noch bei den Hebammen im Geburtshaus. Ich war glücklich. So glücklich wie noch nie in meinem Leben!

 

Blogbeitrag Schwangerschaft

 

Vertrauen

Stück für Stück – von Schwangerschaftswoche zu Schwangerschaftswoche – lernte ich, meinem Bauchgefühl wieder zu vertrauen, mich zu informieren und dann eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen.

4 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin änderten wir mit einem Grinsen im Gesicht unsere Pläne. Es sollte eine Hausgeburt werden. Nur wir und die Hebammen wussten Bescheid. Keine Eltern, die wir um Rat fragten, keine Meinungen die wir uns von außen anhörten. Wir hatten uns gründlich und ausreichend informiert. Wir wussten genau, was wir taten. Eigentlich wusste ich es schon lange bzw. mein Bauchgefühl. Schon in der 20. Schwangerschaftswoche fragte ich nämlich mal meine Hebamme „Und was ist, wenn ich dann nicht aus der Wohnung raus will und nicht losfahren möchte, sondern zu Hause bleiben will?“ „Na, dann bekommst du dein Kind eben zu Hause, zu dir würde eh eine Hausgeburt passen“.

Danke, liebe Hebamme für dein Vertrauen! Danke für eine so einfache aber unendlich bestärkende Antwort!

An einem verregneten, grauen Novembertag kam unser Sohn ganz einfach, ganz natürlich und so wunderschön im Badezimmer auf die Welt. Ja genau, ein Sohn. Es war tatsächlich ein Junge!

Und was für einer! Mit 4620g und 57cm das zweitschwerste Kind der Geburtshausgeschichte. (Da wir über Termin waren musste ich aus Versicherungsgründen noch einmal zum Ultraschall ins Krankenhaus. Unser Baby wurde zwei Tage vor Geburt mittels Ultraschall auf 3600g geschätzt.)

 

Blogbeitrag Schwangerschaft

 

Es war eine wunderschöne Geburt und mein Mann der beste Geburtsbegleiter, den ich mir nur hätte vorstellen können. Er war ein so wichtiger Bestandteil. Die junge Hebamme hielt sich einfach im Hintergrund. Genau so sollte für mich Geburt sein.

 

Diese Geburt hat mich auf Lebzeiten bestärkt. Sie hat mich wieder so nah zu mir selbst gebracht. Zu der, die ich eigentlich bin. Glücklich, mit dem Vertrauen in die Natur.

Ich habe gelernt, dass kein anderer Mensch den richtigen Weg für mich weiß, nur ich selbst. Meinen Weg zu gehen bedeutet, mich von all den Meinungen anderer freizumachen. Warum auf andere hören, wenn ich mir selbst am besten vertrauen kann? Dieses Wissen und Gefühl begleitet mich auch in allen anderen Lebensbereichen. Ich vertraue mir.

 

Blogbeitrag Schwangerschaft

 

So kam es jetzt auch dazu, dass wir als kleine Familie auf Weltreise los sind. Wir wollen Zeit als Familie verbringen, die Welt erkunden, neue Lebensstile kennen lernen und endlos viele Sandburgen mit unserem Kind bauen.

Ich habe ´Mamakompass´ gegründet, um Frauen auf dem Weg zu ihrer wunderschönen und bestärkenden Geburt zu begleiten. Ich wünsche mir, dass Frauen keine Angst mehr vor Geburten haben und Kinder sanft auf die Welt kommen dürfen.

 

Meine lieben Sternenkinder im Himmel, lieber Finn, danke, dass ihr mich als eure Mama ausgesucht habt und ich durch euch wieder zu mir selbst gefunden habe. Ich liebe euch!

 

 

*Dieser Blogbeitrag von mir wurde auf Mamahoch2.de veröffentlicht

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